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<pre>Der Chefcoach wollte davon allerdings (noch) nicht viel wissen. „Solange rechnerisch noch alles möglich ist, fokussieren wir uns nur auf den nächsten Gegner. Wir lassen uns nicht verleiten in irgendeine Richtung. Wir bleiben weiter auf Kurs Klassenerhalt“, stellte Nouri klar.  <p> Werden diese Trotzreaktionen zum Maßstab genommen, sollte nun sicherlich auch gegen die Hertha eine ganze Menge denkbar sein — zumal im Volkspark wieder Hoffnungsträger zur Verfügung stehen, die von der Schmach beim deutschen Rekordmeister unbehelligt blieben.  <p>  Verantwortlich dafür zeichnet das jüngste Remis gegen den FC Bayern, bei dem die Adler gleich zweimal einen Rückstand aufholen konnten. Bemerkenswert: Der Ausgleich zum 2:2 fiel, als sich die Hausherren bereits eine gute Viertelstunde in Unterzahl befanden. <p> So mancher zieht bereits Parallelen zu Pal Dardai, der Hertha BSC im Vorjahr mit ähnlichen Methoden vor dem Abstieg bewahrt hatte, ehe er den Hauptstadtklub in der Vorrunde bis auf einen Champions League-Startplatz führte. <p>  Die Fischer-Elf hat nur zwei der 15 Bundesliga-Spiele im Jahr 2023 verloren (8S, 5U), diese Niederlagen resultierten gegen Bayern und Dortmund. Nur der BVB hat in diesem Jahr weniger Spiele verloren (1). Trotzdem wurden zuletzt zu oft Punkte geteilt, weshalb Platz 2 ins Wanken gerät. Union konnte nur eines von sieben Bundesliga-Spielen gegen Augsburg gewinnen (3U, 3N).  </pre>


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<pre>Die Buchmacher lassen das Duell Hertha BSC gegen VfL Wolfsburg durchaus offen erscheinen, in dieser Hinsicht favorisiere ich jedoch ganz klar das Team aus der Autostadt. Die Wölfe wollen den Schwung vom 6:0 gegen Freiburg definitiv mitnehmen, haben nach den Bayern die zweitwenigsten Gegentore (20) kassiert und sich an die Europacup-Plätze herangeschlichen.  <p> Während die Breisgauer auch nach dem zu konstatierenden Absturz auf den Relegationsplatz in Sachen Klassenerhalt noch immer guter Hoffnung sind, zog der FSV den Hamburgern zum Abschluss des letzten Spieltags wohl ein für alle Mal den Stecker.  <p>  Abwehrmann Niklas Stark übte zudem Kritik am Berliner Offensivspiel, dem es an der „hundertprozentigen Entschlossenheit“ gefehlt habe, „um durchzukommen“. „Wir hatten kaum eine echte Torchance“, musste daraufhin selbst Dardai eingestehen. <p> für den erfolgsverwöhnten FC Bayern läuft es in der neuen Saison bisher nicht nach Wunsch. Nachdem die Münchner in den vergangenen Jahren die Bundesliga nach Belieben dominierten, rangieren sie aktuell in der Tabelle hinter Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim nur auf Platz drei. <p>  Nachdem der Werkself jedoch bereits die wohldosierte Abwehrarbeit der Berliner ungewohnte Probleme machte, steht nun auch im Norden das Bohren dicker Bretter an — immerhin ist damit zu rechnen, dass sich der HSV erneut an der jüngst in Dortmund erprobten Defensivstrategie versucht.  </pre> 


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<pre> Bezüglich der Siegwetten habe ich bei der Auswahl meiner Begegnungen natürlich darauf geachtet, dass das Risiko gering eher ausfällt. Entsprechend geht es mit dem Spiel des FC Bayern los, der zuhause auf Union Berlin trifft.  <p> Dabei lehren gerade die Erfahrungen des Auftaktgegners, dass hohe Ausgaben noch lange keine guten Platzierungen versprechen: Traditionell kamen die Hoffenheimer immer dann in arge Bedrängnis, wenn vor dem Saisonbeginn ganz besonders viel Geld an andere Vereine floss.  <p>  Die von der damaligen Mini-Sieges-Serie gegen Leverkusen und Hannover ausgelöste Euphorie wurde mit nur einem Zähler aus den folgenden vier Partien in Windeseile wieder eingedampft — der Dreier gegen die Wölfe bleibt somit vorerst nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. <p>  „Das ist jetzt Trainer-Arbeit, es ist unsere Aufgabe, die Jungs wieder hinzukriegen“, sieht der FC-Coach sich und seine Assistenten in der Pflicht. <p>  Spätestens seit dem Heimspiel gegen Dortmund verdichten sich jedoch die Vorzeichen, dass dem HSV aktuell nicht einmal mehr Duelle gegen ausgemachte Lieblingsgegner Rückenwind versprechen — mit einem glatten 5:2 hatte sich der BVB im November für die Fehltritte der Vergangenheit rehabilitiert.  </pre>


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<pre> Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf Borussia Mönchengladbach gegen FC Augsburg! Beide Teams blicken auf keine hervorragende Form, Augsburg könnte es mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang sogar noch erwischen. Trotzdem spricht vor allem die Auswärtsschwäche des FCA gegen einen Erfolg in Gladbach.  <p> Wir Wettfreunde gehen noch ein bisschen weiter und sind der Ansicht, dass die Augsburger alle drei Punkte aus Ingolstadt entführen werden. Die Schanzer befinden sich in einer hartnäckigen Krise. Die Performance in Mainz ließ nicht darauf schließen, dass es bald besser werden wird.   <p> für die schon seit Wochen schwächelnde Werkself war es irgendwie symptomatisch, dass sie den wichtigen Heimsieg nur dank fremder Schützenhilfe in die Spur bekam — wenngleich mit Keeper Bernd Leno dann doch auch noch ein eigener Spieler entscheidenden Anteil an dem Dreier hatte. <p>  Doch nachdem die Partie wegen eines Unwetters für eine halbe Stunde unterbrochen wurde schafften es die „Wölfe“ nicht, nachzulegen. Der erwartete Sturmlauf, um den Klassenerhalt zu fixieren blieb aus.  <p> Die Münchner kommen in meinen drei Begegnungen dieser Art diesmal übrigens gar nicht vor, dafür ist es das zweite Spitzenspiel der Runde, das zwischen Hoffenheim und Leverkusen. 47 Tore treffen hier aufeinander, nicht gerade wenig also!  </pre>


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<pre> Das Duell zwischen den auf Wiedergutmachung bedachten Dortmundern und der solide gestarteten TSG Hoffenheim scheint schließlich für ein kleines Schützenfest prädestiniert zu sein.  <p> Quoten Stand vom 01.02.2019, 09:17 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p>  Nach zuvor acht Pleiten am Stück stand der Befreiungsschlag der 96er allerdings unter einem ziemlich glücklichen Stern; abgesehen vom Endresultat, hatten die Stuttgarter nach 90 Minuten schließlich in allen relevanten Statistiken klar die Nase vorn. <p>  Festzustehen scheint hingegen, dass bei der TSG in naher Zukunft keine Trainerdiskussion aufkeimen wird. Da sind sich Klubmäzen Dietmar Hopp, der im SWR betonte, nicht über den Trainer diskutieren zu wollen und Gisdol, der nach eigenen Angaben vor „Power und Tatendrang“ nur so strotzt, offenbar einig.  <p> 18 Punkte nach 15 Spieltagen sind Schalkes zweitschwächste Ausbeute seit der Jahrtausendwende. Weniger waren es nur vor sechs Jahren unter Felix Magath (16).  </pre>


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